Einfache DIY-Rezepte

Eis für Hunde oder Katzen selbst machen: Darauf sollten Sie achten

Wenn es sehr warm ist, schleckt auch so manche Katze gern an Gefrorenem.

Der Mensch schwitzt – und Hund oder Katze hecheln. An heißen Tagen steigt die Lust auf Eis. Was dem Menschen etwas Abkühlung verspricht, können auch Haustiere mögen. Wer seinem Liebling eine Portion Gefrorenes anbieten möchte, greift aber besser nicht zum Speiseeis aus der Tiefkühltruhe. Denn der viele Zucker darin ist nicht gut für Hund oder Katze. Außerdem vertragen die meisten Vierbeiner keine Laktose, also kein Milcheis. Dennoch müssen Haustiere auf eine eisgekühlte Schleckerei nicht verzichten. Hier finden Sie Rezepte für Eis, das Hund oder Katze schmeckt.

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Rezepte für Hundeeis

Schnell gemacht ist dieses Rezept: Etwas Quark mit Obst vermischen und einfrieren. Geeignet ist zum Beispiel Banane, die man zuvor mit einer Gabel etwas zerdrückt hat. Wählt man festeres Obst, kann man es vorher pürieren. Je nach Geschmack (des Hundes) kann man entweder etwas mehr Quark als Obst nehmen oder umgekehrt.

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Ein Rezept, das bei Vierbeinern wohl mehr Begeisterung auslöst als bei Menschen: Leberwurst und körniger Frischkäse. Auch hier die Zutaten vermengen, im Verhältnis eins zu eins. Wichtig ist, dass man am besten zu spezieller Leberwurst für Hunde greift, da diese weniger gewürzt ist als die Variante für Menschen.

Eis für Katzen und Hunde selber machen: weitere Rezepte

Die meisten Katzen vertragen Laktose nicht. Herkömmliche Milchprodukte haben im Katzeneis also nichts zu suchen. Die einfachste Variante für ein Eis, das Katzen (ebenso wie Hunde) vertragen, ist, etwas Nassfutter einzufrieren. Wer ein wenig mehr Zeit investieren möchte, kann auch ungewürztes Hähnchenfleisch in Wasser kochen, mit etwas Flüssigkeit pürieren und einfrieren.

Eine weitere Möglichkeit: In Fachgeschäften für Heimtierbedarf gibt es spezielle Milch für Katzen zu kaufen. Diese kann man ebenso einfrieren. Ebenfalls bei Katzen beliebt: Thunfisch. Davon eine Dose kaufen. Darauf achten, dass es „Thunfisch im eigenen Saft“ ist und keiner mit zugesetztem Öl, letzteres ist zu fettig für den Stubentiger. Den Thunfisch pürieren und einfrieren.

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Der kalorienarme Schleck-Spaß sind herkömmliche Eiswürfel aus Wasser. Sie kühlen nicht nur die Zunge, sondern sind ein toller Spielspaß, wenn sie durch die Wohnung schlittern – und Hund oder Katze auf der Jagd hinterher. Was Herrchen oder Frauchen freuen wird: Im Gegensatz zu den anderen Eis-Varianten hinterlassen sie keinen Dreck, sondern allerhöchstens eine kleine Pfütze auf dem Teppich oder Laminat.

Welche Mengen bei den Zutaten benötigt werden, hängt ganz davon ab, wie viel Eis man Hund oder Katze anbieten möchte.

Spielzeug dient als Eisform

Eis am Stiel ist für Hunde oder Katzen nicht die richtige Variante – immerhin fehlen ihnen die Daumen, um es festzuhalten. Stattdessen kann man die Eis-Masse in Spielzeug aus Plastik oder Gummi mit Hohlraum füllen und einfrieren. Alternativ lassen sich die oben genannten Kreationen auch portionsweise in eine Eiswürfelform füllen. Insbesondere bei Hunden müssen Besitzerinnen und Besitzer aber Acht geben, dass ihr Tier die Eiswürfel nicht schlingt und sich so den Magen verdirbt.

Hitzehacks für den Sommer

An Sommertagen klettert das Thermometer gerne mal über 30 Grad. Hier ein paar praktische Tipps, um sich abzukühlen.

Eiswürfel – wenn sie klein genug sind – können Herrchen oder Frauchen auch in ein Fummelbrett geben oder in eine an einer Seite verschlossenen Rolle Klopapier. So dauert es länger, bis Katze oder Hund die eiskalte Erfrischung verputzt haben. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Spaß hält länger an und das Tier ist beschäftigt.

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Giftige Lebensmittel für Hunde und Katzen

Dass Zucker, Alkohol oder Schokolade im Napf von Hunden und Katzen nichts zu suchen hat, wissen die meisten Besitzerinnen und Besitzer. Doch auch Zwiebeln, Knoblauch und Weintrauben vertragen die Tiere nicht. Hier lesen Sie mehr dazu:

Wie sinnvoll ist Eis für Hunde oder Katzen?

Genauso wie Menschen das Essen von Eis nicht vor dem Hitzekollaps bewahrt, ist die gekühlte Leckerei für Haustiere nicht das Allheilmittel gegen Hitze. Wenn das Tier das selbst gemachte Hunde- oder Katzeneis aber gern schleckt, spreche nichts dagegen, sagt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

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Um Hunde wirklich abzukühlen, rät sie aber eher zum Abspritzen mit dem Gartenschlauch, beginnend bei den Beinen. Eine Katze wird sich diese Prozedur wohl eher nicht gefallen lassen. Auch ein nasses Handtuch, auf dem sich die Tiere wälzen können, sei eine gute Idee. Wenn das Tier an heißen Tagen etwas schlapper wirkt, aber ansonsten keine Krankheitssymptome zeigt, sei das völlig normal. „Wir Menschen fühlen uns bei Hitze schließlich auch matter“, sagt die Tierärztin.

RND/Mit jmf und Material von dpa

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