Hausmittel im Überblick

So werden Sie Fliegen los

Wer Stubenfliegen nicht mehr los wird, sollte schauen, ob irgendwo im Haus verdorbenes Essen liegt – die Fliege wird davon angelockt..

Wer Stubenfliegen nicht mehr los wird, sollte schauen, ob irgendwo im Haus verdorbenes Essen liegt – die Fliege wird davon angelockt..

Ein klangvoller Name für ein nerviges Tierchen: Musca domestica – oder eben weniger klangvoll: Stubenfliege. Ein Insekt, das immer zielsicher auf des Menschen Kopf oder Körper landet, kann einen schon durch das Summen zur Weißglut bringen. Doch was lockt die Fliege in unsere Wohnungen und wie wird man sie wieder los? Hier die Antworten.

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Die Stubenfliege: Eine Invasion aus dem Mülleimer

Die Stubenfliege ist immer auf der Suche nach dem perfekten Brutplatz – findet sie diesen in unseren Häusern, beispielsweise in Haushaltsabfällen, kann aus einer nervigen Fliege eine ganze Invasion werden. Bei einer stetigen Temperatur von 27 Grad können in nur zwei bis drei Wochen aus abgelegten Eiern Fliegen schlüpfen, informiert das Institut für Schädlingskunde.

Wenn die ersten Fliegen sich über den Köpfen tümmeln, sollte man also am besten schnell handeln, um zu verhindern, dass der kleine Schädling weder einen Platz für seine Brut findet, noch seine Kumpanen dazu ruft, denn Stubenfliegen locken sich gegenseitig mit einem Herdentrieb an, informiert das Umweltbundesamt.

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Mülltonnen und Kompost: Weg vom Fenster

Im Sommer sollte man am besten täglich den Mülleimer leeren. Um die Stubenfliege gar nicht erst in unsere Häuser zu locken, sollte man ebenfalls darauf achten, Lebensmittel immer abgedeckt oder verschlossen zu lagern, rät das Umweltbundesamt. Auch helfen kann, Mülltonnen oder Komposthaufen nicht in der Nähe von Fenstern aufzustellen.

Bekämpfung: Der Fliege auf den Leim gehen

Doch was kann man tun, wenn die Stubenfliege schon da ist und sich gar nicht mehr vertreiben lassen will? Wenn die Fliegenklatsche nicht mehr hilft, Herr der Lage zu werden, gibt es oft nur noch eine Option: Er sieht nicht schön aus, aber ist effektiv: der Leimfänger. Ein Papier, das mit Leim bestrichen ist, und an Decke oder Wand befestigt wird. Das Resultat: Die Fliegen bleiben im Leim kleben und sterben.

Wenn sich häufig Stubenfliegen in das Haus oder die Wohnung verirren, sollte akribisch gesucht werden, ob sich irgendwo Essensreste befinden, die die Insekten anlocken.

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Das Umweltbundesamt rät übrigens vom Gebrauch von Ungezieferspray im Haus ab. Und: UV-Lampen dürfen nur beschränkt eingesetzt werden, da auch Nachtfalter und andere nützliche Tiere angelockt und getötet werden könnten – die Bundesartenschutzverordnung verbietet daher den Gebrauch außerhalb des Hauses.

Hausmittel gegen Fliegen

Doch wer braucht schon Chemie und UV-Lampe, wenn es auch mit einfachen Hausmitteln geht? Das spart Geld und ist die ökologisch einwandfreieste Methode. Die meisten dieser Mittel hat jeder zu Hause – ausprobieren schadet nicht.

  • Zuckerwasser: Wer Flaschen mit Zuckerwasser füllt, erzielt das gleiche Ergebnis, wie bei dem oben beschriebenen Leimfänger. Sind die Fliegen einmal hereingeflogen, finden sie meist nicht mehr aus dem engen Flaschenhals heraus.
  • Chili-Spray: Eine wahrhaft scharfe Waffe gegen fiese Brummer: Chilipulver in warmem Wasser auflösen und in eine Sprayflasche füllen. Dann sämtliche Anzugspunkte der Fliegen besprühen. Statt Chilipulver eignet sich auch Cayennepfeffer.
  • Eukalyptus- oder Lorbeeröl: Ätherische Öle schrecken Fliegen ab. Als wirksam haben sich zum Beispiel Eukalyptus- oder Lorbeeröl gezeigt. Die Öle können entweder in eine Duftlampe gegeben oder – wie beim Chili-Spray – mithilfe einer Sprayflasche auf heikle Stellen gesprüht werden.
  • Nelken-Zitrone: Auch der Duft von Nelken wirkt abschreckend auf Fliegen. Wer kein entsprechendes Öl zur Hand hat, bespickt eine halbe Zitrone mit zwei bis drei Gewürznelken und stellt diese dort auf, wo sich die Fliegen tummeln.
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  • Streichhölzer gegen Trauerfliegen: Bevor Sie auf den Gedanken kommen, den Fliegen mit brennenden Streichhölzern hinterherzulaufen: Diese Methode richtet sich nicht gegen die Fliegen selbst, sondern ihre Larven – und angezündet wird hierbei auch nichts. Stattdessen werden die Streichhölzer mit dem Zündkopf voran in die Erde von Zimmerpflanzen gesteckt. Der Grund: Trauerfliegen legen ihre Eier bevorzugt in feuchter Blumenerde ab. Das Schwefel im Streichholzkopf tötet die Larven ab.
  • Tomatenpflanzen: Was für Menschen aromatisch duftet, stinkt für Fliegen wie die Pest. Tomatenpflanzen auf der Terrasse oder dem Balkon bilden einen natürlichen Schutzschild gegen Fliegen. Gelangen die Fliegen dennoch in die Wohnung, können Sie es mit einer fleischfressenden Pflanze probieren. Allerdings eignen diese sich eher für die Bekämpfung kleinerer Exemplare wie Fruchtfliegen.

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