Meteorologen warnen vor Glätte

Überall im Norden sind Streufahrzeuge unterwegs.

Überall im Norden sind Streufahrzeuge unterwegs.

Essen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefährlichem Glatteis auf den Straßen in Nord- und Westdeutschland. In Nordrhein-Westfalen sollten die Menschen vor allem am Niederrhein und im westlichen Münsterland die Autos wenn möglich stehen lassen. "Bleiben Sie im Haus", riet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonnabend. Die Warnung wurde bis 18.00 Uhr verlängert. In dieser Zeit sei mit Sprühregen zu rechnen, der die Straßen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eisglatt mache. Auch für das nordwestliche Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg warnte der DWD vor Glätte bei Minustemperaturen und Eisregen.

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Nicht nur glatt war es – die Nacht auf den 7. Januar stellte auch einige Kälterekorde auf. So maß kachelmannwetter.de in Marienberg-Kuehnhaide
–35,5 Grad am Boden.

In Hamburg sind Dutzende Menschen auf dem Blitzeis ausgerutscht und haben sich Verletzungen zugezogen. Innerhalb von fünf Stunden rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben 210 Mal aus. Die Fußgänger zogen sich bei den Stürzen demnach Knochenbrüche, Platzwunden, Prellungen und Zerrungen zu. Lebensgefährliche Verletzungen seien nicht dabei gewesen. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden.

Auf der A7 ist am Sonnabendmorgen ein Lastwagen zwischen Flensburg-Harrislee und Flensburg umgekippt. Grund für den Unfall war vermutlich Glatteis, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Fahrer des mit Fleisch beladenen Lasters wurde schwer verletzt. Die Strecke Richtung Hamburg war für mehrere Stunden gesperrt. Bis zum frühen Vormittag ereigneten sich nach Angaben des Sprechers vier weitere Unfälle auf dem nördlichen Teil der A7. Verletzt wurde dabei niemand.

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Von RND/dpa

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