Nach Keim-Fund: Intensivstation bleibt dicht

Am Universitätsklinikum Frankfurt wurden zwar keine weiteren Erreger vom Typ Klebsiella pneumoniae 4-MRGN gefunden – dennoch bleibt die Intensivstation vorläufig geschlossen.

Am Universitätsklinikum Frankfurt wurden zwar keine weiteren Erreger vom Typ Klebsiella pneumoniae 4-MRGN gefunden – dennoch bleibt die Intensivstation vorläufig geschlossen.

Frankfurt/Main. Die Intensivstation der Frankfurter Uni-Klinik bleibt nach dem Fund eines multiresistenten Keims weiter geschlossen. Zwar habe man keine weiteren Erreger vom Typ Klebsiella pneumoniae 4-MRGN gefunden, teilte das Klinikum am Donnerstag mit. Die betroffenen Abteilungen werden dennoch vorerst nicht wieder geöffnet.

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Gutachter sieht keine Fehler bei Uni-Klinik

Als Grund wird das Ergebnis einer Überprüfung durch externe Experten genannt. Daran beteiligt war auch der Direktor der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, Prof. Martin Exner. Er sieht keine Fehler durch das Uniklinikum Frankfurt. „Soweit ich das sehen kann, ist hier sehr umfassend und zeitnah agiert worden“, sagte Exner.

Der Erreger Klebsiella pneumoniae 4-MRGN war bei fünf Patienten an Hessens größtem Krankenhaus nachgewiesen worden. Er ist gegen alle vier möglichen Medikamente resistent und daher für immungeschwächte Patienten lebensgefährlich. Drei der Patienten sind mittlerweile tot, die Klinik verwies jedoch darauf, dass die drei Patienten aufgrund ihrer schweren Grunderkrankung und nicht wegen der nachgewiesenen Keime gestorben seien.

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Das Bakterium gehört beim Menschen zu den normalen Bewohnern des Magen-Darm-Trakts. In anderen Körperregionen kann es jedoch Krankheiten verursachen. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder akuten Infektionen.

Von dpa/RND/zys

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