Erste Sichtung im Jahr 2005

Sechs Zentimeter lang und giftig: Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland aus

Noch vor 20 Jahren lebte die giftige Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) nur im Mittelmeerraum. Nun scheint sie sich auch in Deutschland immer wohler zu fühlen.

Noch vor 20 Jahren lebte die giftige Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) nur im Mittelmeerraum. Nun scheint sie sich auch in Deutschland immer wohler zu fühlen.

Dank Tourismus und Klimawandel verbreiten sich in Deutschland immer häufiger Pflanzen und Tiere, die hier eigentlich nicht heimisch sind. Noch vor 20 Jahren lebte zum Beispiel die giftige Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) nur im Mittelmeerraum. Nun scheint sie sich auch in Deutschland immer wohler zu fühlen.

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Bereits im Februar letzten Jahres stellte der Nabu Nordrhein-Westfalen den „Neubürger“ vor: Die Nosferatu-Spinne gehört zur Familie der Kräuseljagdspinnen. Die Giftspinne wurde laut Nabu bereits im Jahr 2005 erstmals in Deutschland gesichtet und zwar in Freiburg. Mittlerweile komme Zoropsis spinimana aber auch in Bremen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen vor.

Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern

In jedem Jahr wird die Nosferatu-Spinne seitdem laut Nabu öfter gesehen – und das natürlich vor allem dann, wenn die Tiere ins Warme flüchten. Der Nabu Rheinhessen-Nahe erklärt etwa gegenüber „Bild“, dass seit Wochen tägliche Sichtungen der Spinne gemeldet würden. Für Furore sorgt dabei auch immer wieder die Größe der Spinne.

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„Mit ihrem Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern samt Beinen bleiben sie zwar hinter den größten heimischen Hauswinkelspinnen mit gut acht Zentimetern Durchmesser zurück, sie wirken aber durch den etwa doppelt so langen Körper wesentlich massiger“, erklärt Sönke Hofmann vom Nabu Bremen, „die hat schon das Potenzial, empfindsame Phobiker auf den Tisch zu scheuchen.“

Spinne wird meist in Gebäuden gefunden

Für viele Menschen dürfte auch die Tatsache beunruhigend sein, dass die Nosferatu-Spinne giftig ist. Der Nabu erklärt, dass zwar fast alle Spinnen giftig seien, aber nur sehr wenige der Tiere es schaffen, durch die menschliche Haut zu beißen. Aber keine Panik. „Das Gift von Zoropsis spinimana ist für Menschen nicht gefährlich“, heißt es beim Nabu. Das Tier beißt außerdem nur, wenn es gereizt wird, der Biss ist wohl wenig schmerzhaft und wird wie ein leichter Wespenstich beschrieben. Laut Nabu NRW wird die Nosferatu-Spinne meist in Gebäuden gefunden. Gründe dafür könnten sein, dass sie es entweder gerne warm hat – oder im Inneren einfach öfter bemerkt wird.

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