O du üppige – von wegen: Plätzchenrezepte für einen gesünderen Lebensstil

Süß aber gesünder: Diese Kekse kann man guten Gewissens essen.

Süß aber gesünder: Diese Kekse kann man guten Gewissens essen.

Vom Zimtsternhimmel bis ins Vanillekipferlparadies – in der Adventszeit futtern wir uns durch die weihnachtlichen Leckereien. Zusammen mit der Vorfreude auf Weihnachten steigt im Advent aber auch der Blutzuckerspiegel. Mit ein paar Tipps und Tricks wird der Advent gesünder – aber trotzdem lecker.

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Vermeintlich gesündere Plätzchen- oder Kuchenrezepte zeichnen sich oft dadurch aus, dass statt Haushaltszucker eine Zuckeralternative verwendet wird. Doch der Körper verstoffwechselt Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Honig genauso wie Haushaltszucker, auch der Kaloriengehalt ist ähnlich. Allein Birkenzucker (Xylit) enthält rund 40 Prozent weniger Kalorien. In größeren Mengen wirkt er aber abführend.

Milena Wiese studiert Ernährungswissenschaften und zeigt auf ihrem Instagram-Kanal „milenasrezept“, wie sich eine gesündere Ernährung im Alltag realisieren lässt. „Bei vielen Rezepten lässt sich die Zuckermenge reduzieren, ohne dass sich ein Unterschied schmecken lässt. Und: Statt der klassischen Weihnachtsrezepte gibt es auch Plätzchenrezepte, die mit Datteln oder Banane gesüßt werden“, sagt sie.

Gemahlene Nüsse als Mehlalternative

Mit weißem Mehl ist in der Regel Weizenmehl, Type 405 gemeint. Die Typenbezeichnung gibt den Mineralstoffgehalt im Mehl an. Der ist bei Type 405 am niedrigsten, denn dabei wird nur das Innere des Getreidekorns vermahlen. Für Mehle höherer Typennummern wird auch ein Teil der Schale vermahlen. Daher ist der Anteil an Mineral- und Ballaststoffen wesentlich höher. „Im Großteil der Rezepte klappt es, wenn man 80 Prozent Vollkorn- und den Rest Weizenmehl nimmt“, so Wiese.

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Auch gemahlene Nüsse sind eine gute Alternative zu Mehl, sie enthalten gesunde Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Aber: Sie haben nicht die gleichen Backeigenschaften wie Mehl. Deshalb besser nur etwa ein Fünftel der Mehlmenge durch Nüsse ersetzen.

1. Vanillekipferl mit Vollkornmehl und Quark

Die Kipferl lassen sich recht einfach herstellen. Wichtig für Hobbybäcker und -bäckerinnen ist aber: Man sollte beim Kneten zügig arbeiten.

Dürfen an Weihnachten nicht fehlen: Vanillekipferl.

Dürfen an Weihnachten nicht fehlen: Vanillekipferl.

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Das wird gebraucht:

50 g sehr kalte, gewürfelte Butter, 50 g Magerquark, 70 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl, 70 g Weizenmehl Type 405, 60 g gemahlene Mandeln, 60 g Puderzucker, ein Eigelb, Mark einer Vanilleschote

So geht’s:

Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, 30 Gramm Puderzucker und Vanillemark vermischen. Die gewürfelte Butter, das Eigelb und den Magerquark zügig unterkneten. Aus dem Teig zwei Rollen à 15 Zentimeter formen und diese drei bis vier Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Ofen auf 180 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Die gekühlten Rollen in ein bis eineinhalb Zentimeter breite Scheiben schneiden, daraus zügig Kipferl formen, auf das Backblech legen und 8 bis 10 Minuten backen. Die fertigen Kipferl vorsichtig in dem übrigen Puderzucker wenden.

2. Schokocookies mit Banane und Datteln

Hier geben die Datteln und die Banane den Plätzchen ihre Süße. Zudem sorgt besonders die Banane dafür, dass die Schokocookies nicht trocken geraten.

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Dieses Kekse mit Schokolade enthalten auch Banane und Datteln.

Dieses Kekse mit Schokolade enthalten auch Banane und Datteln.

Das wird gebraucht:

50 g Dinkelvollkornmehl, 50 g Weizenmehl Type 405, 50 g Haferflocken, 50 g gehackte Nüsse (z. B. Mandeln, Cashews o. Ä.), 50 g gehackte Schokolade (wenn möglich mit Kakaogehalt ab 70 Prozent), 50 g Margarine, 60 g Datteln, eine Banane

So geht’s:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Datteln zusammen mit der Margarine zu einer einheitlichen Masse pürieren. Die übrigen Zutaten dazugeben, gut vermischen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Die Cookies 10 bis 15 Minuten backen.

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3. Nussplätzchen mit Fruchtfüllung

Die Kombination aus Keks und Konfitüre ist köstlich. Bei der Füllung kann man auch darauf achten, dass man nicht solche mit einem extrem hohen Zuckeranteil verwendet.

Mhm, lecker: feine Kekse mit Nuss.

Mhm, lecker: feine Kekse mit Nuss.

Das wird gebraucht:

200 g gemahlene Haselnüsse, 150 g gemahlene Mandeln, 50 g Weizenvollkornmehl, 70 g Zucker, 2 EL Zimt, 60 ml Milch oder Pflanzendrink, 1 EL Abrieb von einer Bioorange, Konfitüre zum Füllen (am besten mit hohem Fruchtanteil)

So geht’s:

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Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Alle Zutaten gut verkneten, falls der Teig zu krümelig ist, etwas mehr (Pflanzen)Milch dazugeben. Den Teig zu kleinen Kugeln formen (Durchmesser circa ein Zentimeter), auf das Backblech legen und leicht plattdrücken. Mit dem Stiel eines Kochlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und mit einem Klecks Konfitüre füllen. Die Plätzchen 10 bis 15 Minuten backen.

Weihnachtsmüsli und Tee statt Plätzchen

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf die Feiertage einzustimmen. „Was oft vergessen wird, ist das Obst. Mandarinen verbinde ich total mit Weihnachten, und sie sind natürlich eine gesündere Alternative zu Vanillekipferl und Co.“, sagt Instagrammerin Milena Wiese. Für Naschkatzen, die keine Mandarinen mögen, hat sie einen Tipp: „Weihnachtliche Teesorten sind eine kalorienärmere, aber trotzdem weihnachtliche Option.“ Auch in anderen Mahlzeiten lassen sich weihnachtliche Akzente setzen: Wer gerne Porridge isst, kann es mit Zimt oder Lebkuchengewürz verfeinern.

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