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Ran an den Rost: So klappt’s mit dem Grillen im Herbst und Winter

Wer sich im Herbst und Winter an den Grill stellt, sollte sich trotz Glut und Flammen warm anziehen.

Wahre Grillfans sind sich einig: Grillen geht immer. Denn nicht nur im Sommer schmecken frische Würstchen, Halloumi und Gemüse vom Rost. Besonders in Pandemiezeiten haben eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten und abgesagte Urlaubsreisen einen wahren Boom um teure Outdoor-Küchen, konventionelle Kohlegrills und kompakte Tischgeräte ausgelöst. Viele Haushalte haben inzwischen einen Grill zu Hause – und den gilt es das ganze Jahr über zu nutzen. Lesen Sie hier, wie Sie auch im Herbst und Winter grillen können, worauf Sie achten müssen und welche Rezepte bei dem nasskalten Wetter besonders gut schmecken.

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So klappt‘s mit dem Grillen im Winter

Wer im Herbst und Winter grillen möchte, sollte sich warm anziehen: Denn egal wie heiß die Glut auch ist – bei niedrigen Temperaturen ist warme sowie wind- und wetterfeste Kleidung einfach Pflicht, um sich nicht zu erkälten. Am besten tragen Sie mehrere Lagen übereinander und je nach Wetter auch Mütze, einen Schal und Handschuhe. Dabei sollten Sie jedoch einerseits darauf achten, dass die Kleidung eng am Körper liegt und nicht herunterhängt. Außerdem können am Grill leicht entflammbare Materialien wie Polyester gefährlich werden. Ein Heizstrahler oder ein Feuerkorb wärmen den Grillmeister oder die Grillmeisterin zusätzlich.

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Neben dem kühlen und unbeständigen Wetter birgt diese Jahreszeit ein weiteres Problem für alle Outdoor-Fans: Es wird bereits sehr früh dunkel. Lange Abende mit frischem Grillgut auf der Terrasse sind da weniger realistisch – daher sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie im Herbst und Winter nicht lieber bereits mittags den Grill anwerfen möchten. Wenn es beim Grillen dann doch schon dunkel wird, sollten Sie bereits frühzeitig für die richtige Beleuchtung sorgen. Spezielle Grillleuchten lassen sich direkt am Grill befestigen und bieten so eine stabile und sichere Lichtquelle, alternativ können Sie natürlich auch eine Stirnlampe tragen.

Welcher Grill eignet sich zum Wintergrillen?

Ob Kohle oder Gas: Wer im Winter draußen Grillen möchte, hat es bei tiefen Temperaturen, Wind und Regen nicht so leicht. Während es beim Holzkohlegrill schwierig sein könnte, eine schöne Glut zu erzeugen, sollte beim Gasgrill auf das richtige Gas geachtet werden, erklärt der TÜV Rheinland.

Statt zu klassischer Holzkohle greifen Sie bei eisigen Temperaturen lieber zu Grillbriketts, diese haben nämlich eine längere Glutzeit. Beim Grillen im Herbst und Winter sollten Sie laut TÜV Rheinland davon aber mehr einplanen als im Sommer. Besonders wichtig ist hier auch die richtige Lagerung: Niemals sollten Sie Kohle oder Briketts im feuchten Schuppen oder Keller lagern, sonst kann es gut sein, dass sich das Brennmaterial erst gar nicht entzünden lässt.

Das falsche Gas kann die Grillfreude ebenfalls trüben. Hier gilt es, die Temperaturen im Blick zu haben. Das sonst häufig verwendete Butangas wird unterhalb des Gefrierpunkts nämlich flüssig und ist so fürs Grillen im Winter eher ungeeignet, so der TÜV Rheinland. Propangas hingegen verflüssige sich erst bei Temperaturen unter minus 40 Grad – und so kalt wird es hierzulande im Winter wohl nicht werden.

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Herausforderungen beim Grillen im Winter

Grillen kann im Winter eine widerspenstige Angelegenheit werden. Denn nicht nur, dass die niedrigen Temperaturen den Grillenden zu schaffen machen – auch das Grillgut braucht länger, um gar zu werden. Besonders wichtig ist da, dass die Hitze konstant bleibt. Heben Sie daher den Deckel nur selten an. Nur so gelingt es, den Grill richtig einzuheizen – und diese Hitze auch zu halten.

Wie im Sommer gilt auch im Winter: Der Grill muss sicher stehen und es sollte auf einen leichten Zugang zum Grillplatz geachtet werden, mahnt der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe (bvbf) auf seiner Internetseite. Befreien Sie den Standort je nach Jahreszeit also von feuchtem Laub, Ästen oder sogar Schnee und Eis. Eine Überdachung schützt Sie und das Grillgut vor Schneefall oder Regen und ein kurzer Weg zum Haus sorgt dafür, dass sowohl Sie als auch das Essen schnell und möglichst warm an den Tisch kommen. Aber: „Den Grill niemals unter Pavillons, Zelten oder Sonnenschirmen aufstellen“, warnt der bvbf. Durch Funkenflug können diese nämlich leicht in Brand geraten.

Grillen im Haus mit Tischgrill und Grillpfanne

Wen es bei dem schlechten Wetter trotzdem nicht in den Garten oder auf den Balkon treibt, der muss im Winter natürlich auch indoor nicht auf das Grillerlebnis verzichten. Spezielle Tischgrills oder auch Grillpfannen ermöglichen es Ihnen, Ihr Grillgut auch in der Wohnung zuzubereiten.

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Aber Achtung: Kohlegrills gehören nicht ins Haus und dürfen unter keinen Umständen in Innenräumen angezündet werden. Von der glühenden Holzkohle wird in erheblicher Menge Kohlenmonoxid freigesetzt, was selbst bei weit geöffneten Fenstern und Türen zum Tode führen kann, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Welches Grillgut gehört im Winter auf den Grill?

Prinzipiell können Sie im Winter das Gleiche auf den Grill schmeißen, was Sie und Ihre Liebsten auch im Sommer gerne essen. Dennoch kann es nicht schaden, Zutaten, Gerichte und vor allem Gewürze an die Saison anzupassen.

Wer Fleisch grillt, erhält im Winter neben Rind, Pute und Schwein beim Metzger auch Gans, Lamm oder Wild saisonal und häufig sogar regional. Sie sollten vermeiden, zu große und dicke Stücke auf den Rost zu legen, da diese bei den niedrigen Außentemperaturen nur schwer gar werden. Bei lang gegrillten Gerichten empfiehlt sich daher auch der Einsatz eines Grillthermometers.

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Auch ausgefallenes Grillgemüse steht im Herbst und Winter hoch im Kurs. Statt Aubergine oder Zucchini landen hier gerne auch Kürbis, Fenchel oder Sellerie auf dem Grill. Statt eines klassischen Nudelsalats können Sie als Beilage im Winter auch winterliche Kost wie Rosen- oder Rotkohl reichen.

Wie auch in der Küche dürfen beim Grillen die richtigen Gewürze nicht fehlen. Und wenn es draußen bitterkalt ist, wärmen Zimt, Ingwer oder Rosmarin von innen. In Form einer Marinade für das Fleisch, als Soße oder zum Gemüse können Sie auch beim Grillen herbstliche und winterliche Gewürze in Ihre Speisen integrieren.

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