Heute erhält die Landeshauptstadt eine Attraktion zurück. Nach vier Jahren Sanierung öffnet das Staatliche Museum am Nachmittag für die Bürgerinnen und Bürger. Ich hatte hier zuletzt die Sonderausstellung über Carl Malchin besucht. Damals, 2019, waren immersive Ausstellungen wie es sie heute gibt noch nicht zu erleben. Doch das Staatliche Museum war der Zukunft zugewandt. Studierende der Hochschule Wismar hatten Gemälde und Skizzen von Malchin „zum Leben erweckt“, also so animiert, dass sich die Personen auf den Bildern bewegten. Wir dürfen also gespannt sein, wie die Kultureinrichtung die Besucher jetzt begeistern wird.
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Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Donnerstag in Schwerin.
Staatliches Museum wird nach Umbau wieder eröffnet
Darum geht es: Nach vierjähriger Sanierung und Modernisierung wird das Staatliche Museum Schwerin heute ab 15 Uhr mit Musik, Theater, Varieté und Lichtkunst feierlich wiedereröffnet.
Hintergrund: Die umfangreichen Bauarbeiten kosteten rund 11,5 Millionen Euro. Davon kamen 7,5 Millionen Euro von der Dorit & Alexander Otto Stiftung und rund vier Millionen Euro vom Land.
Das Besondere: Für vier Jahre gilt freier Eintritt in das Staatliche Museum. Laut der Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV, Pirko Zinnow, solle das Museum ein neuer Treffpunkt im Herzen von Schwerin werden.
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Lenin-Statue: Opferverbände appellieren an Schwesig und Hesse
Das ist passiert: Mit einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Landtagspräsidentin Birgit Hesse haben sich Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Literatur und Gesellschaft gegen den geplanten Denkmalschutz für das Schweriner Lenin-Monument ausgesprochen.
Hintergrund: Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege möchte die Statue unter Denkmalschutz stellen. Dafür braucht es die Zustimmung der Stadt als Eigentümerin der Lenin-Statue.
So geht es weiter: Die Stadtvertreter werden voraussichtlich im Dezember darüber abstimmen. Seit Jahren protestieren Überlebende des Gulag-Lagersystems der Sowjetunion sowie Verfolgte in der DDR gegen die Lenin-Statue.
Darum geht es: Von heute an öffnet in Lankow, Grevesmühlener Straße 30, wieder das Halloween-Horror-Haus. In mehr als zehn verschiedenen Grusel-Räumen können sich Gäste erschrecken und ängstigen lassen.
Hintergrund: Die Betreiber versprechen, dass bei allem Schauder immer der Spaß im Vordergrund steht. Auch die Live-Erschrecker merken, wenn jemand nervlich nicht mehr standhält.
So geht es weiter: Noch bis Sonntag ist das Horrorhaus geöffnet. Heute von 17 bis 23 Uhr, am Freitag und Sonnabend von 14 bis 23 Uhr und am Sonntag von 14 bis 20 Uhr. Wartezeiten müssen eingeplant werden.
Straßenbau nach Klein Rogahn geht erst 2026 weiter
Darum geht es: Heute wird die Fahrbahnerneuerung zwischen Klein Rogahn und Schwerin-Neumühle abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt wurde verschoben.
Darum ist es wichtig: Die Strecke wird von vielen Pendlern genutzt. Da es weitere Straßenarbeiten in der Landeshauptstadt gibt, soll dieses Projekt erst im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Das Besondere: Ein Starttermin steht noch nicht fest. Die Baukosten betragen für beide Abschnitte rund 358.000 Euro und werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern getragen.
Darum geht es: Am Alten Hafen in Wismar wird am 31. Oktober die beliebte Eisbahn eröffnet. Das Zelt steht bis zum 22. Februar 2026 direkt neben der Markt- und Eventhalle.
Hintergrund: Die Eisbahn ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des jährlichen Winterangebots. Früher haben es die Stadtwerke Wismar betrieben, heute das Hansekontor.
So geht es weiter: Geöffnet ist täglich von 14 bis 19 Uhr, in den Ferien und am Wochenende schon ab 10 Uhr.
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