Unions-Fraktionsvize Müller: „Wer sich zur Linken öffnet, öffnet auch die Tür zu den Rechten“
Unionsfraktionsvize Sepp Müller hat einer erneuten Zusammenarbeit mit der Linkspartei eine Absage erteilt. Der CDU-Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Eine Zusammenarbeit mit der Linksfraktion sehe ich in dieser Legislaturperiode im Bundestag nicht. Eine Zweidrittelmehrheit werden wir nicht noch einmal benötigen – weder für eine Reform der Schuldenbremse noch für die Wahl der Bundesrichter. Dafür gibt es andere Wege.“
„Brandmauer reicht nicht - wir müssen löschen“
Der Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linkspartei müsse bestehen bleiben, sagte Müller dem RND: „Wer sich zur Linken öffnet, öffnet auch die Tür zu den Rechten – das dürfen wir nicht tun. ‚Brandmauer‘ reicht nicht. Wir müssen den Brand politisch löschen. Die CDU steht für Klarheit, Haltung und Werte – die AfD tut das nicht. Für uns ist klar: Zusammenarbeit mit der AfD tabu. Ich sage das auch als Stadtrat und Kreistagsmitglied: Diejenigen, die unser System von innen heraus verändern wollen, mit denjenigen kann ich nicht zusammenarbeiten.“
Für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 wünscht sich Müller, dass der amtierende CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff (71). Müller sagte dem RND: „Reiner Haseloff ist der erfahrenste und stärkste Ministerpräsident, den Deutschland derzeit hat. In der Regierungsbildung habe ich ihn als voll fokussierten, entschlossenen Krisenmanager erlebt. Er hat bereits gezeigt, wie erfolgreich Wahlen für die CDU ausgehen können. Mit einem klaren Kompass, klaren Werten und menschlichen Charakterzügen, das wünsche ich mir von unserem Spitzenkandidaten.“