Nach Tötung eines Polizisten in Frankreich: Polizei nimmt vier Verdächtige fest

Mehrere Tage nach der Tötung eines Polizisten im südfranzösischen Avignon haben Ermittler vier Verdächtige auf der Flucht festgenommen.

Avignon. Mehrere Tage nach der Tötung eines Polizisten im südfranzösischen Avignon haben Ermittler vier Verdächtige auf der Flucht festgenommen. Unter ihnen sei ein Mann, der verdächtigt werde, auf den Polizisten Éric Masson geschossen zu haben, erklärte Innenminister Gérald Darmanin am Montag im französischen TV-Sender RMC/BFM.

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Die beiden vorbestraften Hauptverdächtigen im Alter von 19 und 20 Jahren wollten nach Spanien fliehen und wurden am Sonntagabend rund 20 Kilometer von Avignon entfernt an einer Autobahn-Mautstelle gestellt. Festgenommen wurden auch der Fahrer des Autos und eine Frau, wie der Staatsanwalt Philippe Guémas der Nachrichtenagentur AFP zufolge sagte.

Nationale Trauerfeier mit Premierminister Jean Castex geplant

Der Fall sorgt seit Tagen für Aufsehen. Mindestens 5000 Menschen hatten am Sonntag in Avignon des Polizisten gedacht, der bei einem Einsatz gegen die Drogenkriminalität getötet worden war. Der 36-Jährige hatte am vergangenen Mittwoch mit Kollegen eine Frau an einem bekannten Drogenumschlagplatz der Stadt kontrolliert. Dann eröffnete ein Mann das Feuer.

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Am Dienstag ist in Avignon eine nationale Trauerfeier mit Premierminister Jean Castex geplant. Gewalt gegen die Polizei ist ein Dauerthema in Frankreich. Erst vor gut zwei Wochen war eine Polizeimitarbeiterin in der Nähe von Paris von einem Mann mit einem Messer getötet worden. Ermittlungen ergaben, dass der Täter islamistisch radikalisiert war.

RND/dpa

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